DOM

Als Document Object Model (DOM) bezeichnet man eine Schnittstellenspezifikation des World Wide Web Consortium (W3C), in der festgelegt wird, wie in XML- und HTML-Dokumenten auf die Elemente zugegriffen werden kann. Dabei bedient man sich des Modells einer Baumstruktur, in dem die Verzweigungen (HTML- bzw XML-Elemente) Knoten genannt werden. Auf diese Knoten kann nun mittels standardisierte Methoden und Eigenschaften über JavaScript zugegriffen werden und so beispielsweise eine komplett clientseitig dynamische Webseite erstellt werden. DOM wurde entwickelt, weil es in der Geschichte des Internets ab einem Zeitpunkt unumgänglich wurde, auf die Daten von HTML- und XML-Dokumenten einheitlich und unkompliziert zugreifen zu können. Als Mitte der 90er Jahre die Scriptsprache JavaScript erfunden wurde, wurden von den verschiedenen Browserherstellern unterschiedliche Ansätze von dynamischen HTML (DHTML) entwickelt. Dadurch wurde erstmals die Änderung eines HTML-Dokuments im Browser möglich. Das W3C entwickelte schließlich das DOM, um diese Ansätze unter einer Technologie zu vereinen. XML, ein Austauschformat für strukturierte Daten, entstand etwa im selben Zeitraum und wird im DOM ebenso wie HTML voll unterstützt.

Verschlagwortung: dom

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