Wer kennt nicht das Problem, dass bestimmte Webseiten in verschiedenen Browsern unterschiedlich dargestellt werden? Das liegt daran, dass eine Vielzahl von Technologien verwendet wird und die Gestalter von Webseiten keinen allgemein verbindlichen Standards unterworfen sind. Um einer internationalen Vereinheitlichung näherzukommen, wurde daher 1994 das World Wide Web Consortium ins Leben gerufen. Beteiligt daran sind u.a. Universitäten sowie Unternehmen der Software- und Internetbranche, unter dem Vorsitz von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des World Wide Web. In diesem Gremium werden Richtlinien erarbeitet, die den Gestaltern von Webseiten als Orientierung dienen, damit weltweit allen Menschen unabhängig von technologischen oder körperlichen Einschränkungen eine Nutzung des Internets ermöglicht werden kann (Barrierefreiheit, z. B. auch für Blinde). Es handelt sich dabei jedoch nur um Empfehlungen und nicht um eine internationale Norm, die gesetzlich verpflichtend ist. Das World Wide Web Consortium stellt Webseitenentwicklern Online-Tools zur Verfügung mit denen sie testen können, ob ihre Webseite dem Standard entspricht. Webseiten, die diesen Test erfolgreich absolviert haben, erkennt man an dem W3C-Button. Dies ist eine Art Gütesiegel. Außerdem beschäftigt sich das W3C mit Zukunftsfragen, mit der weiteren Entwicklung des Internets.
Verschlagwortung: w3c
Copyright 2010 © World Wide Web Consortium